Ab nach Hause..

Dienstag, 13.05.2014

Die letzte Woche: Von Medellin aus ging es weiter in die Zona Cafetaria. Hier werden 10% des weltweiten Kaffees produziert. Wir haben uns da in der kleinen Stadt Salento einquartiert. Von da aus haben wir am ersten Tag eine Wanderung ins Valle de Cocora gemacht und dort das Haus der Kolibris besucht. Das ist ein Haus mitten im Regenwald. Der Besitzer haengt in den Vogeltraenken Zuckerwasser aus, was die wunderschoenen Kolibirs anlockt. Es war aeusserst schwer, die kleinen Voegel zu fotografieren, da sie unglaublich schnell sind. Aber wirklich toll! Am naechsten Tag haben wir eine der umliegenden Kaffefinkas besucht. Sehr interessant, da die Finka ein Familienbetrieb war und wir eine Fuehrung ueber die Farm vom Sohn des Besitzers bekommen haben. Die Farm baut oekologischen Kaffe an, ohne Duenger und Pestizide. Zum Duengen verwenden sie einfach die Fruechte anderer Baume, wie Bananen, Orangen oder Avokado. Als Abschluss haben wir am naechsten Tag noch eine Reittour durch den Dschungel zu einem Wasserfall gemacht. Das war wirklich witzig. Wir hatten am naechsten Tag zwar wahnsinnigen Muskelkater und Jonas sein Pferd hat mir in den Schenkel gebissen, aber es hat sich trotzdem gelohnt:).

Von der Kaffezone ging es dann weiter nach Bogota. Gestern haben wir uns noch die Salzkathedrale in Zipaquira angeschaut. Das ist eine Kathedrale in einer Salzmine. Also unter der Erde. Echt verrueckt. Bilder kommen noch...

So heute ist der Tag wirklich gekommen. Ein halbes Jahr! Unglaulich was fuer Erlebnisse, Eindruecke und Erfahrungen. Vielen Dank an alle, die uns hier begleitet haben! Wir hoffen, wir sehen uns bald zu Hause!

Viele Gruesse

Vici und Jonas

Kolumbien III

Montag, 05.05.2014

In Cartagena gab es noch so einiges zu tun. Wir haben einen Schlammvulkan besucht. Das ist ein kleiner Vulkan in dem ueber 200m tief eine schlammige, dickfluessige und 20 Grad warme Fluessigkeit ist. Diese Substanz ist voll mit Mineralien und sonstigen gesunden Sachen und anscheinend sehr gut fuer die Haut . Also mussten wir dieses Fangobad natuerlich nicht entgehen lassen. Das war wirklich super witzig. In dem kleinen Vulkanloch tummeln sich die Touris. Witzig ist, dass man keine richtige Kontrolle ueber seinen Koerper hat und man dem Schlamm voellig ausgeliefert ist;)..naja fast eben. Auf jeden Fall eine Erfahrung und wir hatten danach super weiche Haut. Die Bilder dazu sind auch sehr witzig geworden und kommen noch.

Am naechsten Tag haben wir den Botanischen Garten von Cartagena besucht. Den fand schon Alexander von Humbold toll und hat hier ein bisschen rumgeforscht.. Die Flora und Fauna ist hier noch so wie sie einst an der ganzen Karibikkueste war. Also eigentlich Regenwald. Gleich zu Beginn wurden wir von einem Feuerfrosch begruesst. Das sind die schwarz-gelben Froesche, die wirklich suess aussehen, aber dennoch giftig sind. Auf dem weiteren Weg sind und jede Menge Affen und Kolibris begegnet. Der absolute Hammer waren die zwei Papageien in dem Cafe. Der eine war blau und gelb und der andere bunt. Der balu-gelbe konnte aus einer kleinen Colaflasche trinken. Wirklich suess.  

Von Cartagena ging es mit einem Kuehlschrankbus nach Medellin. Wahnsinnig interessante Stadt. Wenn man bedenkt, dass Medellin vor 10 Jahren noch zu den gefaehrlichsten Staedten der Welt gezaehlt hat, koennte man sie als eine der interessantesten Staedte auf unserer Reise bezeichnen. Durch sehr klugen Staedtebau wurde die Stadt komplett umgekrempelt! In der Stadt wurde eine Metro gebaut. Aber anstatt unterirdisch hat man sich fuer ein ueberirdisches Hochbahnsystem entschieden. Zusaetzlich wurde eine Seilbahn, die die aermeren Stadtviertel mit dem Zentrum verbindet gebaut. Dadurch hatten die Leute ploetzlich Zugang zu anderen Teilen der Stadt und dadurch natuerlich auch mehr Moeglichkeiten zu arbeiten. Die Problemviertel der Stadt wurden dadurch deutlich entschaerft. Die Stadt hat ueber 3 Millionen Einwohner und ist sehr lebendig. Zu weiteren Massnahmen der Stadt zaehlten der Bau von Bibliotheken, die eher Kulturzentren gleichen. Da gibt es Kurse fuer Kinder um Schreiben und Lesen zu Lernen, Kurse fuer frisch gebackene Muetter, Kinderbetreuung, Internetzugang, Erzaehlungen von aelteren Menschen uvm. Also wirklich ganz toll! Dadurch haben die Leute, die in den ehemaligen Problemvierteln leben ganz andere Chancen und Moeglichkeiten. Ausserdem gibt es jede Menge Parks und Maerkte in der Stadt..wirklich eine Reise wert! Ein kleinen Dokuausschnit (4 min) gibts hier:

So, so langsam geht die Zeit hier zu Ende..das ist also der vorletzte Blogeintrag:) Die Bilder kommen leider erst wenn wir wieder zu Hause sind..

Wenn sich jemand fuer das Land interessiert, gibt es hier eine etwas aeltere aber dennoch sehr gute Reportage (von 2002). Mittlerweile ist die Situation deutlich besser wie geschildert. Praesident Uribe hat deutlich an Macht gegenueber den Rebellen gewonnen. Auf den ausgetretenen Pfaden ist die Sicherheitslage wirklich sehr gut. Praesident Santo (aktueller Nachfolger von Uribe) versucht den eingeschlagenen Weg mit weniger Militaergewalt fortzusetzen. Dennoch bleibt noch einiges an Aufklaerungsarbeit und Wiedergutmachung zu tun..

Kolumbien II

Dienstag, 29.04.2014

Von Santa Marta ging es mit dem Bus weiter nach Cartagena. Cartagena gehört zu den schönsten Städten der Karibik! Zu Kolonialzeiten war sie ein wichtiges Handelszentrum. Hier kamen die Sklaven aus Afrika an und der Goldraub von den Indianern brachte der Stadt grossen Reichtum. Mit dem Reichtum kamen die Piraten und die Stadt wurde mehrmals zerstoert und komplett ausgeraubt. Was zur Folge  hatte, dass um die ganze Stadt eine riesige Mauer gebaut wurde. Damit war die Stadt uneinnehmbar und ist dadurch bis heute in vollem Glanz erhalten. Wunderschoen! Auch heute sind die guten Zeiten der Stadt nicht vorbei. Die Stadt hat 1 Million Einwohner und waechst weiter. Der Bauboom ist in vollem Gange und die auslaendlichen Investoren sind auch schon da. Die Wolkenkratzer schiessen in den Himmel..Hat etwas von Dubai in der Karibik.

Von Cartagena aus sind wir zu der Insel Baru gefahren. Der Bootstrip hatte etwas von einem Kindergeburtstagsausflug mit Animateur. Die Kolumbianer fandens super:). Wir nicht so..Endlich an der Insel angekommen wurden wir mit weissem Sandstrand und Korallenriff entlohnt. In sehr einfachen Strandhuetten (ohne Strom und fliessend Wasser) haben wir dann voellig auserhalb der Zivilisation die letzten zwei Naechte verbracht. War auf jeden Fall ein Abenteuer. Heute sind wir der Meinung, dass die Dusche die beste Erfindung der Menschheit ist;). Die Idylle auf der Insel wird aber bald ein Ende haben, da die Regierung anstelle der Huetten Ressorthotels bauen will. Wirklich schade..

Jetzt also wieder in Cartagena angekommen, bleiben wir hier noch ein paar Tage..und schauen mal was es hier noch so gibt;)

Hoffen euch gehts gut! Bis bald!

Kolumbien I

Montag, 21.04.2014

So, unsere Eltern sind gut wieder in der Heimat angekommen. Bei uns geht die Reise noch etwas weiter. Wir sind von Peru also nach Bogota geflogen. Bogota ist eine 10 Millionenstadt, aber dafuer eigeigentlich ganz uebersichtlich. Zumindest in der Innenstadt. Bemerkenswert war, dass wir verzweifelt andere Touris gesucht haben. Wir haben auch jede Menge andere gefunden, nur alle aus Kolumbien :) Schnell mussten wir feststellen, dass die Osterwoche (Semana Santa) hier das Megaspektakel ist. Ganz Kolumbien hat frei und ist auch in Urlaub... Als Folge mussten wir in San Gil (unserem naechsten Stop) auch bestimmt 15  Hotels abklappern, um ueberhaupt ein Zimmer zu finden. Letztendlich sind wir in einem Zimmer fuer 4 gelandet. War dann zwar etwas teurer, aber wenigstens ein Zimmer. Von San Gil aus haben wir einen Ausflug nach Barichara gemacht, wirklich ein wunderschoener Ort! Wie man sich Kolumbien vorstellt..

Von San Gil ging es weiter nach Santa Marta, an die Karibikkueste. Die Nachtfahrt war eisig kalt, der Bus wurde auf 18 Grad runtergekuehlt (bei einer Aussentemperatur von ueber 30 Grad!!!) und der Busfahrer hat die ganze Nacht kolumbianische Schlager gehoert..unterkuehlt und muede sind wir aber dann doch morgens in Santa Marta angekommen und geniessen momentan Sonne, Strand und Meer..

Saludos!! Hasta pronto:)

Familienauseinanderführung

Montag, 14.04.2014

So.. wir haben es geschafft. Wie täglich circa andere 2000 Menschen. Wir haben Machu Picchu bestiegen. Schöner Berg, schöne Umgebung und vor allem schöne Ruinen. Wider Erwarten war der Besuch gar nicht soo touristisch... Klar, 2000 Menschen kann man nicht ausblenden, aber das Gelände ist so groß, dass es sich doch relativ verläuft. Natürlich ist die Spezies Touri vertreten, bei denen man nich ganz sicher ist ob sie gerade Urlaub haben oder in den Krieg ziehen, aber dafür dass Machu Picchu eines der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Südamerikas ist, war der Menschenaufmarsch doch überschaubar. Die Magie des Ortes wird zwar manchmal von dem Geklicke der Kameras gestört, aber trotzdem bleibt es ein ganz besonderer Ort. Die Anreise war etwas beschwerlich, weil wir den günstigeren Weg gewählt haben und mit dem Bus (Minibus) von der Rückseite her angereist sind. Dafür mussten wir zunächst einen Pass mit 4800m überqueren und anschließend 3 Stunden mit Gepäck durch den Dschungel marschieren. Allerdings macht man sowas ja auch nicht jeden Tag und so ein Dschungel ist ja auch mal einige Blicke wert.

Machu Picchu I Machu Picchu II Machu Picchu III Machu Picchu IV

Nach Machu Picchu haben wir noch einen Tag in Cusco verbracht und sind dann mit dem Nachtbus zurück an die Pazifküste bis nach Nazca gereist. Nazca liegt in der Pampa (Wüste) und vor ca. 1700 Jahren hat die Nazcakultur hier riesige Bodenzeichnung in die Pampa geritzt. Die Zeichnung sind so groß, dass sie vom Boden aus nicht sichtbar sind. Bis zufällig ein Flugzeug über die Wüste geflogen ist, hat die Linien keiner entdeckt. Mit der Fliegerei (ca. 1920) kamen auf einmal Skizzen von Affen, Hunden, Vögel und geometrische Figuren in der Wüste zum Vorschein. Deren Bedeutung ist bis heute eines der großen Rätsel der Menscheit. Von Ufo-Landeplätzen bis astronomische Kalender gibt es jede Menge Spekulation. Für Maria Reiche (eine deutsche Wissenschaftlerin, die ihr Leben den Nazca-Linien gewidment hat) dienten die Linien als Agrarkalender. Sicher ist man sich allerdings bis heute nicht. Wir haben uns ein Flugzeug mit zwei Piloten gemietet und sind eine halbe Stunde über die Linien geflogen. Eine andere Besichtigungsmöglichkeit gibt es eigentlich nicht. Ein erstaunliches Schauspiel welches mit Machu Picchu auf jeden Fall mithalten kann. Neben den Linien gibt es hier riesige Grabfelder der Nazcakultur. Das trockene Klima hat die mumifizierten Leichname extrem gut erhalten. Auch heute liegen hier Unmengen von Knochen und Mumien im Sand unter offenem Himmel... bisschen unheimlich war das schon.

Nazca - unser Flieger Nazca - Die Super-Crew Nazcalinie I - Kondor Nazcalinie II - Kolibri Nazcalinie III - Kolibri II Nazcalinie IV - Baum und Hände

Morgen geht die Reise mit der Fahrt nach Lima für unsere Eltern zu Ende. Gefallen hat es Ihnen und uns auf jeden Fall. Wir verlassen Peru dann auch und reisen weiter nach Kolumbien. Bisher haben wir nur Gutes gehört und wir sind sehr gespannt wie es wird. Kolumbien hat einen Küstenstreifen an der Karibik... so schlecht kann es also gar nicht werden...

Familienweiterführung

Dienstag, 08.04.2014

Die Zeit verrennt – aber wow was für Erlebnisse! Nachdem alle wieder fit waren, ging es dann von Puno aus weiter über die Grenze nach Bolivien. Dort haben wir in dem kleinen, aber netten Städtchen Copacabana am Ufer des Titicacasees eine Nacht verbracht. Am nächsten Morgen ging es dann direkt mit dem Boot Richtung Sonneninsel. Der Sage nach ist hier der erste Inkaherscher aus den Fluten des Sees gestiegen und dann bis nach nach Cusco gewandert um dort die Hauptstadt seines Imperiums zu errichten. Tatsächlich ist auf der Insel ein herlich mildes Klima und die Pflanzen sprießen. Wenn man nicht wüsste, dass man sich auf über 3800 m Höhe befindet, die Tatsache ausblendet, dass die Wassertemperatur nur 9 °C beträgt und sich im Hintergrund nicht die mächtige Cordillera Real (bis zu 6300 m) erheben würde, könnte man meinen, man wäre auf einer Mittelmeerinsel. Wirklich sehr schön! Dort haben wir dann auch eine Nacht in einem netten Hotel verbracht.

Titicacasee I Titicacasee II Titicacasee III Titicacasee IV Titicacasee V - Isla del Sol

Dann ging es zurück nach Puno. Dort angekommen sind wir dann direkt auf die Uros-Inseln gefahren. Die Menschen leben aus Schilf gebauten Inseln mitten im Titicaca-See in sehr einfachen Lebensverhältnissen. Dieser Sage nach haben die Uros-Menschen schwarzes Blut, um die kalten Nächte auf dem Titicaca-See zu überstehen. Heute gibt es keine Urusindianer mehr. Alle Menschen die heute noch auf den Inseln leben, können keine direkte Verwandschaft zu den Indianer nachweisen. Der Besuch auf den Inseln ist aber leider sehr touristisch und hatte für mich etwas von Armutstourismus.. naja viele Menschen, die angeblich auf den Inseln leben, fahren abends wieder aufs Festland.

Von Puno aus ging es dann morgens weiter nach Cusco. Die Fahrt ist wirklich sehr schön, da die Landschaft wirklich genau so ist, wie man sich Peru vorstellt. Grüne Berge, weite Täler und viele Tiere. Cusco ist auch wirklich eine schöne Stadt, aber auch sehr touristisch. Hier gibt es jede Menge Grundmauern von Häusern, die noch von den Inkas stammen. Echt verrückt! Die Inkas wussten schon wie man erdbebensicher baut (riesige Steinklötze millimetergenau aufeinander geschnitten). Als dann die Spanier kamen, sind deren Bauten immer wieder zusammengefallen.

Morgen geht’s nach Machu Pichu :)

Familienzusammenführung

Mittwoch, 02.04.2014

Nach längerem hin und her haben es unsere lieben Eltern dann doch endlich nach Arequipa geschafft. Busse fuhren keine, weil die Panamerikana von Minenarbeitern bestreikt wurde. Das heißt jeglicher Transport über die Panamerikana wurden von Straßensperren blockiert. Das Flugzeug war allerdings nicht von der Straßenblockade betroffen. Also mussten unsere Eltern von Ica zurück nach Lima fahren und von dort ins Flugzeug nach Arequipa steigen. Sie waren dann etwas übernächtigt, wir waren aber trotzdem sehr froh uns wieder zu sehen.

Frisch vereint sind wir dann 4 Nächte in Arequipa geblieben. Arequipa ist einfach eine tolle Stadt und konnte alle überzeugen. Vor allem die guten Restaurants. Ein Tag waren wir auch noch die Kinder im Projekt besuchen. Die Besucher wurden gleich herzlich in Empfang genommen. Von dem Spendengeld was wir hatten, haben wir den Kindern ein Zahnputzset für zu Hause gekauft. Die haben sich total gefreut. Da die meisten der Kids keine Zahnbürsten zu Hause haben.

Dann gings weiter in den Colca Canyon auf 3500HM. Dort haben wir bei der Familie Chocolate gewohnt, die sich ganz hervorragend um uns gekümmert haben. In dem Dorf in dem wir übernachtet haben, hat Intiwawa auch ein Projekt. Die Kinder kommen Samstags morgens freiwillig zum Englischunterricht. Die Wohnbedinungen im ganzen Dorf sind sehr einfach. Es wird noch mit einem Holzofen gekocht, es gibt keine Heizung, dafür aber sehr viel Herzlichkeit. Die Familie Chocolate hat 3 Töchter und die haben ständig für Unterhaltung gesorgt. Am 2. Tag hat uns der Vater der Familie eine private Wandertour durch das Colcatal gegeben. Das war wirklich eine wahnsinnige Landschaft! Mittags kam uns dann die Frau mit Kindern entgegen und wir haben im Feld ein Picknick gemacht. Die Frau kam mit Töpfen und Tellern..das hat sie alles mit angeschleppt. Die Frauen tragen hier alles auf dem Rücken mit diesen bunten Tüchern. Auf dem Rückweg durften dann Renate und Mama mal Probe tragen. Nach der anstrengenden Wanderung haben wir abends in natürlichen Thermalquellen gebadet und den wahnsinnig schönen Sternenhimmel bewundert. Dann haben wir am nächsten Tag noch Kondore beobachten können. Erstaunliche Vögel die eine Spannweite von bis zu 3-4 Metern erreichen und bis zu 100 Jahre alt werden können. Es war wirklich ein gelungener Aufenthalt. Vom Colca Canyon gings dann weiter über das Altiplano bis nach Puno am Titicaca-See. Dabei mussten wir einen Pass von 4800HM überqueren. Die Höhe macht allen etwas zu schaffen, aber sonst ist alles in Ordnung:)

Colca Canyon I Colca Canyon II - Picknick Colca Canyon III Colca Canyon IV - Trachten Colca Canyon V - Kondore Colca Canyon VI - Babyalpaka.. unglaublich weich..

Wir hoffen euch gehts gut! Bilder gibts erst wieder bei besserer Internetverbindung:)

Arequipa XI - Abschied

Sonntag, 23.03.2014

Also das war unsere letzte Woche in Arequipa. Wir hatten hier wirklich eine superschöne und interessante Zeit. Die Arbeit mit der Organisation war eine spannende Erfahrung, die wir nicht so schnell vergessen werden. Als Résumé lässt sich sagen, dass die Arbeit die Intiwawa mit den peruanischen und internationalen Freiwilligen leistet wirklich sinnvoll und nachhaltig ist. Überrschend war wie schwierig es ist größere Vorhaben umzusetzten und wie weit Armut sich auf die unterschiedlichen Lebensbereiche auswirkt. Hier haben wir eine Geschichte rausgesucht, die wir ziemlich passend finden:

Wenn man die Weltbevölkerung auf ein 100 Seelen zählendes Dorf reduzieren könnte und dabei die Proportionen aller auf der Erde lebenden Völker beibehalten würde, wäre dieses Dorf folgendermaßen zusammengesetzt:

- 57 Asiaten
- 21 Europäer
- 14 Amerikaner (Nord-, Zentral- und Südamerikaner)
- 8 Afrikaner

Es gäbe :

- 52 Frauen und 48 Männer
- 30 Weiße und 70 nicht Weiße
- 30 Christen und 70 nicht Christen
- 89 Heterosexuelle und 11 Homosexuelle
- 6 Personen besäßen 59% des gesamten Reichtums und alle 6 kämen aus den USA,
- 80 lebten in maroden Häusern,
- 70 wären Analphabeten,
- 50 würden an Unterernährung leiden,
- 1 wäre dabei zu sterben,
- 1 wäre dabei geboren zu werden.
- 1 besäße einen Computer,
- 1 ja, nur einer hätte einen Universitätsabschluß.

Wenn man die Welt auf diese Weise betrachtet, wird das Bedürfnis nach Akzeptanz und Verständnis offensichtlich. Du solltest auch folgendes bedenken :

Wenn Du heute morgen aufgestanden bist und eher gesund als krank warst, hast Du ein besseres Los gezogen als die Millionen Menschen, die die nächste Woche nicht mehr erleben werden.

Wenn Du zur Kirche gehen kannst ohne Angst haben zu müssen bedroht, gefoltert oder getötet zu werden, hast Du mehr Glück als 3 Milliarden Menschen.

Wenn Du Essen im Kühlschrank, Kleider am Leib, ein Dach über dem Kopf und einen Platz zum Schlafen hast, bist du reicher als 75% der Menschen dieser Erde.

Wenn Du Geld auf der Bank, in Deinem Portemonnaie und im Sparschwein hast, gehörst Du zu den privilegiertesten 8% dieser Welt.

Wenn Deine Eltern noch leben und immer noch verheiratet sind, bist Du schon wahrlich eine Rarität.


*Arbeite, als bräuchtest Du kein Geld.
*Liebe, als habe Dir nie jemand etwas zu leide getan.
*Tanze, als ob niemand Dich beobachte.
*Singe, als ob niemand Dir zuhöre.
*Lebe, als sei das Paradies auf Erden.

Quelle: Humanistische Aktion

In diesem Sinne wünschen wir euch eine wunderschöne Woche!

Heute Abend wollten wir eigentlich den Bus nach Nazca nehmen und uns dort mit dem Rest der Familie treffen. Da letzte Woche die Polizei aber in vielen Teilen des Landes massiv gegen den illegalen Bergbau vorgegeangen ist, gibt es gerade viele Streiks von illegalen Minenarbeiten. Momentan ist die Hauptverkehrsader durch das Land, die Panamericana, von den Protestanten besetzt und unpassierbar. Da es vielerorts keine Alternativroute zu dieser Straße gibt, müssen wir mal noch abwarten, ob unser Bus überhaupt fährt. Tja, etwas Abenteuer ist immer dabei.

Arequipa X - Bilder

Montag, 17.03.2014

So, für uns bricht morgen die letzte Woche in Arequipa an. Nächsten Montag treffen wir uns dann schon mit der lieben Familie. Dann gibts auch einen kleinen Schlussbericht Lachend.

Diese Woche lassen wir einfach mal die Bilder sprechen:

 

Nachtrag Weihnachten: das Bild spricht für sich:) Das wohl auch..  Schon etwas rassistisch.. 

Choclo - der Mais hier. Peruanischer Nackthund

Pisco Sour - Nationaltag der Getränkes - die Gringos müssen probieren Wer findet den Kolibri?In unserer Lieblingsbäckerei..

Arequipa IX - Zähne Teil 2

Montag, 10.03.2014

Manchmal muss man im Leben einfach Glück haben..

Wir waren in einem Restaurant in der Nähe von unserem Haus. Da gibt es ein kleines Restaurant, dass von einer Familie geführt wird. Als wir das erste Mal da waren, hat uns der Besitzer gefragt, ob er und seine Frau ein Bild mit uns machen darf. Da wir die ersten Ausländer sind, die in dem  Restaurant waren;). Das fanden wir schon ziemlich witzig und da ist das folgende Bild entstanden.

Ronal, el Presidente del Rotary Club

Ein paar Wochen später, sind wir wieder in das Restaurant gegangen. Wir haben ein bischen mit dem Besitzer geplaudert, was wir hier so machen uns so weiter. Als er gehört hat, dass wir in San Isidro arbeiten, meinte er, das er der Präsident des Rotary Club ist und die in diesem Bezirk auch tätig sind. Dann zieht Jonas sein Handy raus und meint, ja, wir haben auch eine Nummer vom Rotary Club. Da wir in dem Gesundheitszentrum in San Isidro gefragt hatten, was wir für die Zähne der Kinder machen können. Die Frau vom Gesundheitszentrum hat uns dann eine Nummer vom Rotary Club gegeben und meinte, dass die solche Zahnprojekte manchmal finanzieren. Wir meinten also, wir haben hier eine Nummer von einem Ronal. Dann meinte der Besitzer des Restaurantes, ja, dass bin ich! Das war wirklich ein rießen Zufall. In Arequipa leben über eine Millionen Menschen und wir treffen gerade den Präsidenten des Rotary Clubs in einem kleinen Restaurant bei uns um die Ecke..Auf jeden Fall, war er jetzt schon bei unserem letzten Treffen von Intiwawa und so wie es aussieht, könnte ein Zahnprojekt für die Kindern zustande kommen.. Vamos a ver!

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